Im Handwerk dauert es im Schnitt 242 Tage, bis eine offene Stelle besetzt ist. Und selbst dann ist der Erfolg nicht immer garantiert. Eine gute Auswahl ist deshalb unerlässlich. 

Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit zeigt ein differenziertes Bild: Das Handwerk bleibt mit knapp 3,4 Millionen Beschäftigten ein zentraler Pfeiler, zugleich sinkt die Beschäftigung. Für Unternehmen verschärfen Demografie, Nachwuchsengpässe und lange Besetzungszeiten die Lage spürbar.

Ein Markt, in dem Zeit zur knappen Ressource wird

123.000 offene Stellen für Handwerksberufe waren im Jahresdurchschnitt 2025 gemeldet. Gleichzeitig sank die Zahl der offenen Stellen zwar um sechs Prozent, doch die Vakanzzeit blieb hoch. Wer eine Position braucht, muss also mit deutlich längeren Entscheidungswegen rechnen.

242 Tage Vakanz sind kein statistisches Detail, sondern ein wirtschaftlicher Faktor. In dieser Zeit bleiben Aufgaben liegen, Teams werden belastet und Wachstum wird gebremst. Für Unternehmer ist die eigentliche Frage deshalb nicht, ob es Bewerbungen gibt, sondern ob daraus passende Besetzungen werden.

Besonders betroffen sind Bau- und Ausbauberufe, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie Elektro- und Mechatronikberufe. Dort zeigt sich, dass der Fachkräftemarkt nicht mit dem allgemeinen Arbeitsmarkt gleichzusetzen ist.

„Lange Besetzungszeiten zeigen nicht nur Knappheit, sondern vor allem, wie anspruchsvoll die Suche nach passenden Fach- und Führungskräften geworden ist.“

Demografie macht die Nachfolge zur Kernfrage

Rund 718.000 Beschäftigte im Handwerk sind zwischen 55 und unter 65 Jahre alt. Diese Menschen werden in den kommenden Jahren voraussichtlich ausscheiden. Selbst wenn die Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge zuletzt leicht gestiegen ist, reicht der Nachwuchs nicht aus, um diese Lücke zu schließen.

Für Unternehmen bedeutet das: Wer heute nur die aktuelle Stelle besetzen will, denkt zu kurz. Es geht zunehmend um tragfähige Nachfolge, um klare Anforderungsprofile und darum, welche Führungskräfte, Spezialisten und Experten morgen gebraucht werden, damit der Betrieb stabil bleibt.

Hinzu kommt, dass die Beschäftigung im Handwerk in den vergangenen fünf Jahren um vier Prozent gesunken ist, während sie insgesamt um fünf Prozent gestiegen ist. Diese Entwicklung zeigt: Die Knappheit ist kein vorübergehender Ausreißer, sondern Teil einer längerfristigen Verschiebung. „Wer Nachfolge nur als Lückenfüller denkt, riskiert, dass die nächste Lücke schon vor der Besetzung sichtbar wird.“

Zuwanderung verändert die Rekrutierung

Die Sicherung des Fachkräftebedarfs gelingt zunehmend durch Beschäftigte aus dem Ausland. 576.000 Ausländerinnen und Ausländer arbeiteten zuletzt sozialversicherungspflichtig in Handwerksberufen. Ihr Anteil liegt mit 17 Prozent inzwischen so hoch wie bei der Beschäftigung insgesamt.

Besonders bei Drittstaatsangehörigen steigt die Zahl: Im Juni 2025 waren 296.000 Beschäftigte mit einer Staatsangehörigkeit aus nicht-europäischen Ländern im Handwerk tätig. Während deutsche Beschäftigte seit Jahren rückläufig sind, kamen zuletzt ausschließlich hier Zuwächse hinzu.

Mehr als die Hälfte dieses Aufbaus entfiel auf Menschen aus der Ukraine sowie aus den acht wichtigsten Asylherkunftsländern. Für Unternehmen heißt das: Wer Fach- und Führungskräfte sucht, muss den Blick weiter fassen und die verfügbaren Wege zur Besetzung breiter denken.

„Der Markt wird internationaler, und wer passende Fachkräfte finden will, muss die Herkunft des Potenzials mitdenken, ohne die Passung aus dem Blick zu verlieren.“

Warum Klarheit jetzt wichtiger ist als Zufall

Viele Handwerksbetriebe stehen vor dem Problem, dass für die Suche nach den richtigen Fachkräften wenig Zeit bleibt. Große Personalberatungen wiederum haben oft wenig Zugang zu den Problemen von mittelgroßen Firmen.

find-experts hat sich dagegen ganz auf den technisch orientierten Mittelstand spezialisiert. Mit Klarheit vor der Suche, mit einem belastbaren Erfolgsprofil und mit einer Strategie, die auf Planbarkeit statt auf Hoffnung zielt. So werden aus offenen Stellen nicht bloß Vakanzmeldungen, sondern echte, tragfähige Besetzungen.

Für dein Unternehmen brauchst du A-Mitarbeiter – gut qualifizierte Fach- und Führungskräfte. Mit dem gehirngerechten find-experts®-Ansatz gewinnst du die Mitarbeiter, die du wirklich willst und brauchst, gezielt und zeitnah. Nimm am besten gleich mit uns Kontakt auf.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit