Zwischen 2013 und 2024 ist der Anteil der Beschäftigten, die innerhalb eines Jahres den Beruf wechselten, um 13 Prozent gestiegen. Für die Personalsuche heißt das: Bewegungen am Markt nehmen zu, doch passende Fach- und Führungskräfte entstehen daraus nicht automatisch.
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zeigt mit seiner Studie: Berufliche Mobilität ist in den vergangenen elf Jahren deutlich gestiegen. 2024 lag sie bei Männern 16 Prozent und bei Frauen 10 Prozent über dem Niveau von 2013. Für Unternehmen verändert das die Ausgangslage bei der Besetzung offener Positionen.
Mehr Bewegung heißt bis jetzt nicht mehr Passung
Der Anstieg der Berufswechsel ist kein Zeichen dafür, dass Stellen leichter zu besetzen wären. Die Studie zeigt vielmehr: Beschäftigte wechseln vor allem dann, wenn neue Jobs entstehen und bessere Beschäftigungs- und Verdienstchancen sichtbar werden.
Für die Suche nach den richtigen Mitarbeitern bedeutet das, dass Reichweite allein nicht genügt. Wer Fachkräfte und Experten gewinnen will, muss sichtbar machen, warum ein Wechsel in das eigene Unternehmen attraktiv und sinnvoll ist.
„Mehr Bewegung am Arbeitsmarkt schafft Chancen, aber nur eine passgenaue Suchstrategie führt zu den Menschen, die fachlich und persönlich wirklich passen.“ Echte, nachhaltige Zukunftsperspektiven gewinnen immer mehr an Gewicht.
Warum der Lohn nicht die alleinige Entscheidung erklärt
Das IAB beobachtet Unterschiede nach Lohnniveau: Bei Männern war die Mobilität in Berufen mit niedrigen Medianlöhnen am höchsten und sank mit steigendem Lohnniveau. Frauen wechselten vor allem im mittleren Lohnsegment häufiger den Beruf.
Daraus kann abgeleitet werden: Ein Gehaltsversprechen allein erklärt Wechselentscheidungen nicht vollständig. Wer die passenden Spezialisten gewinnen möchte, muss auch die Perspektive, die Aufgabe und die Zukunftschance im neuen Umfeld greifbar machen. Immer wichtiger wird auch das treffen der „Kittelbrenn-Faktoren“ solche die im Innern von möglichen Kandidaten brennen.
Gerade bei Fach- und Führungskräften zählt nicht nur, was auf dem Papier steht, sondern was der Wechsel im Alltag verändert: Entwicklung, Stabilität und das Gefühl, am richtigen Platz zu sein.
„Berufswechsel entstehen dort, wo neue Chancen sichtbar werden, und erfolgreiche Mitarbeitergewinnung beginnt genau mit dieser Sichtbarkeit.“
Was Unternehmen daraus für ihre Suche ableiten können
Die Studie zeigt außerdem: In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ging die berufliche Mobilität zurück, in Jahren mit starker Arbeitskräftenachfrage stieg sie. Wer heute sucht, konkurriert also nicht nur mit anderen Arbeitgebern, sondern auch mit der aktuellen Dynamik des Marktes.
Das spricht für Klarheit vor Geschwindigkeit. Erst wenn feststeht, welches Erfolgsprofil wirklich gebraucht wird, lässt sich gezielt ansprechen, wer als Fachkraft, Führungskraft oder Experte in Frage kommt. Wer sich davon ansprechen lässt.
So wird Mitarbeitergewinnung planbarer: nicht über Hoffnung, sondern über eine saubere Einordnung, was braucht die zu besetzende Stelle und welche Qualifikation muss ein Bewerber mitbringen. Damit lassen sich Wechselmotive gestalten.
„Je präziser das Zielbild, desto besser lassen sich die Menschen erreichen, die nicht nur wechseln könnten, sondern auch bleiben wollen.“
Mobilität als Chance
Die Zunahme beruflicher Mobilität ist für Unternehmen eine Chance, wenn sie sie richtig nutzen: nicht mit lauten Anzeigen, sondern mit einer durchdachten Ansprache, die Vertrauen schafft und die passende Zielgruppe wirklich erreicht. Der Benchmark ist ein exzellentes Werkzeug zum schaffen der Voraussetzungen. Genau dort setzt find-experts an, wenn das gewinnen von Fach- und Führungskräfte nicht dem Zufall überlassen werden soll.
Für dein Unternehmen brauchst du A- und keine C-Mitarbeiter – du brauchst qualifizierte Fach- und Führungskräfte. Mit dem gehirngerechten find-experts®-Ansatz gewinnst du die Mitarbeiter, die du wirklich willst und brauchst, gezielt und zeitnah. Nimm am besten gleich mit uns Kontakt auf.
Quelle: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
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