235.000 Menschen mehr kamen 2025 nach Deutschland als fortzogen – doch daraus folgt nicht automatisch mehr Personal für Ihr Unternehmen. Für die Personalsuche zählt nicht die reine Bewegung am Arbeitsmarkt, sondern ob sich daraus die gesuchten Fach- und Führungskräfte, Spezialisten und Experten gewinnen lassen. Doch gerade in der Gruppe der Hochqualifizierten sieht die Bilanz schlecht aus.
Die Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen: Die Nettozuwanderung ist gegenüber 2024 um 45 % gesunken. Gleichzeitig blieben viele Kennziffern in Bewegung – mit 1,48 Millionen Zuzügen, aber auch 1,25 Millionen Fortzügen.
Mehr Bewegung ersetzt keine passgenaue Besetzung
Wer nur auf die nackten Wanderungszahlen schaut, übersieht den entscheidenden Punkt: Mehr oder weniger Zuzug sagt nichts darüber aus, ob die Menschen die Qualifikationsanforderungen für eine bestimmte Position erfüllen. Gerade bei anspruchsvollen Rollen bleibt die Suche präzise.
Denn vor allem Menschen mit hoher Qualifikation wandern aus. Längst vorbei sind die Zeiten, als Deutschland ein Magnet für Hochschulabsolventen aus Spanien, Italien oder Osteuropa war. Gegenüber den übrigen Ländern der EU ist der Wanderungssaldo negativ: Nach den Zahlen der Behörde verließen 54.000 Personen mehr Deutschland in Richtung anderer EU-Staaten, als von dort nach Deutschland kamen.
„Deutschland verliert vor allem hochqualifizierte Menschen.“
Entscheidend ist nicht die Masse, sondern der Treffer
Wird das Angebot an qualifiziertem Personal kleiner, ist die richtige Ansprache umso wichtiger. In meiner Beratungspraxis habe ich über viele Jahre immer wieder erlebt: Bei etwa 80 % der Unternehmen gab es vor unserer Zusammenarbeit wenig Bewerbungen, obwohl Stellenanzeigen bereits seit Monaten liefen. Das Problem war selten die reine Zahl potenzieller Kandidaten.
Im Mittelpunkt steht die Suchbotschaft. Sie muss in den ersten Sätzen Aufmerksamkeit schaffen, den Kandidaten ins Zentrum rücken und den Nutzen klar machen. Wer gezielt sucht, braucht die richtigen Medien und die richtige geografische Vorauswahl – nicht einfach mehr Reichweite.
Fehlender Erfolg bei der Mitarbeitergewinnung ist deshalb oft nicht nur eine Folge von Facharbeitermangel, sondern auch von falscher Strategie. Im Beginn liegt Gewinn: Schnelle Reaktion, gutes Onboarding und ein professioneller erster Eindruck entscheiden mit darüber, ob aus Interesse eine Bewerbung wird.
„Nicht die Größe des Bewerbermarkts entscheidet, sondern die Genauigkeit der Ansprache und die Qualität des ersten Kontakts.“
So wird aus Statistik ein praktischer Vorteil
Für Unternehmen wird es immer wichtiger, die passenden Fach- und Führungskräfte, Spezialisten und Experten nicht dem Zufall zu überlassen, sondern gezielt anzusprechen und zeitnah zu gewinnen.
Genau dabei unterstützt find-experts mit gehirngerechten Suchbotschaften und Online-Headhunting. Wer nicht nur mehr Bewerbungen, sondern die richtigen Bewerbungen will, braucht einen Ansatz, der Aufmerksamkeit erzeugt und Passung systematisch herstellt.
Für Ihr Unternehmen brauchen Sie A- und keine C-Mitarbeiter – Sie brauchen qualifizierte Fach- und Führungskräfte. Mit dem gehirngerechten find-experts®-Ansatz gewinnen Sie die Mitarbeiter, die Sie wirklich wollen und brauchen, gezielt und zeitnah. Nehmen Sie am besten gleich mit uns Kontakt auf.
Quelle: Statistisches Bundesamt
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